Montag, 30. Dezember 2013

Lebkuchenhäuschen Weihnachten 2013

Mit Schrecken ( wie eigentlich jedes Mal) wurde mir mal wieder klar, wie lange ich nichts geschrieben habe. Das Praxissemester ist doch ziemlich anstrengend, aber es macht auch viel Spaß. Jetzt sind ja zum Glück Ferien und ich habe Zeit ein bisschen zu schreiben. Da ich nicht viel gebacken bekommen habe in den vergangenen Monaten schreibe ich ein bisschen über das Weihnachtsfutter. Also ich kümmer mich meistens um den Süßkram. Da ich in den letzten Jahren nicht so viel Zeit hatte, backt aber auch Muttili wieder mehr.

Zunächst möchte ich euch also die Lebkuchen-Häuschen zeigen, die ich an Weihnachten manchmal verschenke. Das wollte ich eigentlich auch schon letztes Jahr zeigen, aber ich habe vergessen Fotos zu machen. Auch dieses Jahr habe ich es fast verschlafen - die Häuschen waren also schon eingepackt und die Zeit hat leider nicht für hübsch arrangierte Fotos gerreicht. Aber ein paar Fotos von "unterm Tannebaum" waren aber noch drin.

Ich mache meine Lebkuchenhäuschen immer selbst. Eigentlich sind sie recht einfach zu bauen und ein schönes, individuelles Geschenk. Es dauert immer nur ein bisschen bis alle Süßigkeiten dran geklebt sind und der Zuckerguss getrocknet ist. Am Besten lässt man das Ganze also einen Tag trocknen. Ich benutze immer folgende Einzelteile:


Man muss nicht nur Nurdachhäuser machen, aber normale Häuser werden so groß und die Beschenkten gar nicht gegen die Masse von Lebkuchen ankommen. ;-)
Ich benutze immer einen festen Lebkuchenteig, aber man kann auch Brownieteig verwenden (dann muss man aber viel dickere Wände machen).



Hier ist eine kurze Anleitung:


1. Einen festen Lebkuchenteig für Lebkuchenhäuschen ansetzten (im Internet gibt's ganz viele Rezepte dafür).

2. Schablonen aus Papier ausschneiden. Diese auf den kalten Teig legen und die Teigstücke ausschneiden (man kann die Stücke auch aus einer gebackenen Platte ausschneiden, aber dann bleibt oft so viel übrig).

3. Lebkuchenstücke im Backofen fertig backen. Die Stücke aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und die Kanten wieder gerade schneiden (der Teig geht im Ofen ja etwas auf). Außerdem die Dachplatten an der oberen Kante schräg anschneiden, sodass sie auf die Seitenteile passt. Schornstein schnitzen sowie Tannenbäume zur Deko ausstechen.

4. Einzelteile zusammensetzen. Dafür mischt man viel Puderzucker vorsichtig mit ein paar Tropfen Wasser, sodass eine ganz klebrige, zähe Zuckermasse entsteht. Sie darf nicht zu flüssig sein, sonst kleben die Lebkuchenstücke nicht aneinander. Die Platten nur zusammenbauen, wenn sie ganz kalt sind. Sonst ist der Teig nämlich zu weich. Jetzt muss das Haus erstmal trocknen. Ggf. mit Zahnstochern fixieren.

5. Tür mit flüssiger Schokolade aufmalen. Jetzt allen möglichen Süßkram mit der Zuckemaße festkleben: Selbstgebackene Kekse, Weingummi, Smarties, Marzipan, Rocher und co., Schokolade, Nüsse, Pralinen...usw. Watte auf den Schornstein kleben (sieht man bei mir in der Geschenkfolie gar nicht). Und natürlich trocknen lassen.

6. Optional: Die Eiszapfen. Dafür braucht man ein bisschen Gefühl und muss vielleicht etwas rumprobieren. Die Masse aus Puderzucker und Wasser muss genau die richtige Konsistenz haben: Sie muss flüssig genug sein, um am Löffel einen Zapfen/Tropfen zu bilden, darf aber nicht so flüssig sein, dass dieser abfällt. (Am Besten ein Dessertschälchen halb mit Puderzucker füllen und dann Tropfen für Tropen mit Wasser mischen.) Dann muss dieser Zapfen vorsichtig an der Dachkante befestigt werden. Und auch jetzt wieder trockenen lassen.

7. Mit Puderzucker "beschneien", verpacken und verschenken.

oder: Selbst vernaschen! :-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen