Sonntag, 13. Januar 2013

Rezension (Testbericht): Asian Basics

Heute möchte ich kurz über ein Kochbuch schreiben, dass ich schon für das letzte Rezept auf meiner Website genannt habe: Asian Basics. 

Nicht zu letzt tue ich dies, da ich übers Daniis Webseite auf ein Gewinnspiel gestoßen bin, bei dem man einen 25 €-Amazongutschein gewinnen kann. Es wird von "Latti & Punti im Erlebnisrausch" veranstaltet und man muss über ein Buch das mit A oder Ä beginnt eine Rezension schreiben.

Das Buch "Asian Basics" gehört zur "Basics"-Reihe von GU. Es ist für 15 € in vielen Büchergeschäften zu erwerben. Ich besitze eine Ausgabe von 2002. In dem Buch geht es um asiatische Küche allgemein; wer also Rezepte aus bestimmten Ländern sucht, sollte nicht unbedingt zu diesem Buch greifen.
Auf den ersten 39 Seiten werden zunächst allgemeine Punkte zur asiatischen Küche geklärt: Was sollte beim Einkauf im Asia-Markt beachtet werden? Welche Zutaten sollte ich laut den Autoren im Vorratsschrank haben? Es gibt Informationen zu einzelnen wichtigen Würzmitteln, Reis, Nudeln, Gemüse und Kräuter, Soja und Früchten und zu den Zubereitungsmethoden "wokken", dämpfen, frittieren und schmoren. Schließlich werden noch Gegenstände, die eher in den Bereich Zeremoniell und Lifestyle gehören, eingeführt. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es kleine Fingerübungen meist mit Gemüse, mit denen man dann schön garnieren kann.
Die Kapitel sind unterteilt nach Starters, Suppe & Salat, Reis & Nudeln, Gemüse, Seafood, Fleisch & Geflügel, Süßes. Die einzelnen Rezepte sind zwar bebildert mit ein oder zwei Fotos, allerdings werden die meisten Gerichte nicht in ihren Zwischenschritten gezeigt, sondern es sind gerne auch mal "Lifestyle-Fotos" dabei, die mit der Zubereitung und dem Gericht nicht viel zu tun haben. Am Anfang jedes Rezeptes ist die Portionsgröße angegeben, am Ende jedes Rezeptes ist die benötigte Zeit angegeben, die Kalorienanzahl und Empfehlungen, was dazu schmeckt. Leider ist nur selten angegeben aus welchem Land das Rezept stammt. Gelegentlich werden Tipps eingestreut. Insgesamt ist das Design sehr schlicht und übersichtlich.

Mittlerweile habe ich einige Rezepte ausprobiert; manche sind weniger gut, andere sind einfach super. Sehr empfehlen kann ich die Kokossuppe mit Huhn, Linsenbällchen, Maisküchlein (der Salat dazu ist weniger spektakulär), Teigtaschen (mit scharfem Tomatendip), Pfannkuchen mit Kokosfüllung und Kokoseis.
Ganz gut, aber nicht spektakulär sind die Reispapierröllchen und Curryreis mit Huhn.
Nicht sehr gut war das kalte Huhn mit Sesamsauce, die Onigiri (die aber keine Reisbällchen sind, sondern kugelrundes "Sushi" mit Sesam), frittierte Glasnudeln (zu fettig).

Ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem Buch. Sehr, sehr schade ist zwar, dass die Länderangaben fehlen. Außerdem weiß ich nicht, wie authentisch die Rezepte wirklich sind (gerade das Onigiri-Rezept lässt mich doch zweifeln) und die zusätzlichen Infos sind mir zu allgemein und zu lifestyle-mässig/zu wenig fachlich. Aber es wird doch einiges Tolles und auch Neues für die Zunge geboten. Die guten Rezepte habe ich in mein Standardrepertoir aufgenommen, weil sie wirklich sehr, sehr lecker sind. Wer es also nicht genau mit der Herkunft der Rezepte nimmt oder nicht ein Buch über eine spezielle asiatische Küche sucht, dem sei dieses Buch wegen einiger leckeren Rezepte sehr empfohlen.

Asian Basics
Cornelia Schinharl, Sebastian Dickhaut
ISBN: 9783774249103
160 Seiten, Klappenbroschur

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