Montag, 29. Oktober 2012

Kastanien-Schokoladen-Kuchen von Wagashi Maniac


Neulich habe ich Kastanien-Schokoladen-Küchlein gebacken. Da es ja zurzeit ziemlich herbstlich ist, wollte ich unbedingt saisonale Zutaten benutzen. Das ganze Rezept findet ihr auf http://blog.wagashi-net.de.

Den Gegebenheiten meines Vorratsschrankes folgend, habe ich das Rezept etwas abgeändert. Ich hatte weder weiße Mohnsamen noch Maronenpüree, also habe ich den Mohn weggelassen und das Püree durch frische im Ofen gebackene und anschließend gehackte Maronen ersetzt. Maronencreme, eine weitere wichtige Zutat, gibt's in gut sortierten Supermärkten z. B. von Bonne Maman. Natürlich bin ich auch nicht in Besitz dieser wunderbaren Förmchen von Amato, sodass ich mich mit primitiven Muffinförmen begnügen musste.
Diese kleinen Kuchen sind sehr lecker und wirklich einfach und schnell herzustellen. Ihr braucht nur folgende Zutaten:
  • dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao)
  • Butter
  • hellen Rohrzucker o. normalen Zucker
  • Eier 
  • Maronepüree/gehackte Maronen aus dem Backofen
  • Crème de marrons (Maronen Creme) (auf wagashi-net.de findet ihr einige nützliche Infos zu verarbeiteten Maronen)
  • Weizenmehl (405)

Man kann sie gut einfrieren und geschmacklich werden sie dann, oder wenn man sie in einer Dose aufbewahrt, sogar noch besser. Sie sind also bestens fürs Bento geeignet. Zwar schmecken sie nicht sehr stark nach Maronen, aber bei der Konsistenz merkt man sie doch: In dem herrlich weichen Teig spürt man noch die kleinen Maronenstückchen auf der Zunge.
Wie viele gute Sachen, sind auch diese Leckereien sehr nahrhaft: Ich habe nur die Hälfte der von Amato angegebenen Zutaten benutzt und daraus zwölf kleine Küchlein bekommen. Ein Stück hat 200 kcal. Alle zwölf Kuchen zusammen haben also gut 2400 kcal. Das macht doch Freude.... :-)

Freitag, 26. Oktober 2012

Bento # 20

Für dieser Bento musste ich unbedingt meine funkelnagelneue Kiki-Box ausprobieren. Nach dem ich über ein Jahr lang mir diese Box mit begehrlichen Blicken angeschaut habe, habe ich sie mir nun endlich gekauft. Obwohl ich eigntlich überhaupt kein rosa mag, finde ich diese Box einfach total toll. 

Passend zu meiner neuen Box wollte ich dann auch ein neues Rezept ausprobieren: Ich habe mir vorgenommen Takoyaki - also Tintenfischbällchen - in meiner schon vor Monaten erworbenen Pförtchenpfanne zu manchen. Das war ein ziemliches Desaster: Der Teig war so dünnflüssig, dass die von innen gar nicht gar werden wollten. Und wenn die dann endlich gar waren, war innen nur noch Luft (weil das ganze Wasser war ja verdampft) und sie waren so hart, dass man Fenster damit einschmeißen konnte. Optisch sind sie ganz okay geworden, aber lecker waren die echt nicht, nicht mal mit Sōsu. Da werde ich mit wohl ein neues Rezept suchen müssen.
Alles andere war aber super lecker: Reis mit einem sehr knusprigen Reisgewürz namens Hana Chirimen, welches ich im Shochiku gekauft habe, gewürztes Hähnchen, grüne Bohnen, mein geliebtes Tamagoyaki und ein Bonbon.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Kürbis-Scones von Lecker Bentos und mehr

Da ich ja gerade so viel Kürbis habe und nicht jeden Tag Kürbissuppe essen möchte, war ich neulich auf der Suche nach neuen Kürbisrezepten. Dabei bin ich dann auf Daniis Kürbis-Scones (Scones sind ein Gebäck aus England, dass Mehl, Milch, Zucker, Ei, Schmalz, Backpulver und Kürbis gebacken wird) gestoßen. Die musste ich natürlich direkt ausprobieren, aber ich habe das Rezept ein bisschen abgeändert: Weil zwar viele verschiedene Mehlsorten zu Hause habe, aber nicht das 550er Weizenmehl, habe ich einfach 630er Dinkelmehl genommen. Außerdem habe ich nur die Hälfte der angegebenen Zuckermenge genommen, da ich Kürbis lieber weniger süß mag.

Ich kann Euch -> das Rezept nur empfehlen, weil es wirklich schnell geht und super lecker ist. Außerdem passen Daniis Mengenangaben  perfekt; ich musste weder mehr Milch, noch mehr Mehl hinzugeben. 
Ich mag die Scones übrigens am liebsten ganz ohne Butter und Marmelade und so. Die sind nämlich schön saftig. Man kann sie super Naschmittags zum Tee naschen und sind für mich eine Alternative zu Kuchen. Allerdings kann man auch nicht massenhaft davon essen, denn sie haben pro Stück etwa 100 kcal (ich habe 21 Stück aus den angegebenen Mengen backen können). Dank ihrer handlichen Größe, sind sie auch ausgezeichnet fürs Bento geeignet...

Dienstag, 16. Oktober 2012

Maronentraum

Da brauchte ich letzten Freitag noch Maronen für ein Rezept von Amato und habe sie für ein Heidengeld im Supermarkt kaufen müssen. Eigentlich dachte ich, es wäre Saisonware, aber die sind wohl einfach ziemlich teuer.
Und über was stolpere ich dann am Sonntag?! Über zwei große üppige Maronenbäume. Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich gleich mal darüber bloggen musste. Es war nur Zufall, dass ich mitbekam, dass ein Bauer in der Nähe des Hofes meiner Mutter zwei Maronenbäume auf seinem Grundstück hat. Also sind wir (eine Bekannte und ich) schnurstracks dorthin gefahren und haben gefragt, ob wir uns die Maronen aufsammeln dürfen. Und wir durften. :-) Ich allein habe 4,4 Kilogramm gesammelt.

Nachher kam der alte Mann auch noch raus und hat sich ein bisschen mit uns unterhalten. Er meinte, früher wären immer sehr viele Leute gekommen, die sich die Maronen weg gesammelt hätten. Aber heute käme niemand mehr. Auch seine Kinder und Enkel würden Maronen nicht mögen und daher würden sie immer liegen bleiben und gammelig oder platt gefahren. Das finde ich sehr schade, aber für uns war es ja Glück. Auch meine Mitbewohner mögen leider keine Maronen. Dafür habe ich jetzt einen Wintervorrat. Ich hoffe, sie werden mir nicht so schnell schlecht.

Da möchte ich Euch doch schnell noch auf eine Seite aufmerksam machen: http://www.mundraub.org/ Dort findet ihr ein Verzeichnis von öffentlich zugänglichen früchtetragenden Sträuchern und Bäumen. Ich finde die Idee super, dass dort solche Orte angegeben sind. sich Jedermann dort kostenlos bedienen kann und diese frei zugänglichen Lebensmittel nicht einfach verfallen. Da die Seite leider zur Haupterntezeit diesen Spätsommer und Herbst offline war, konnte ich die Zuverlässigkeit der Einträge für meine Region nicht testen. Und Maronen brauche ich ja jetzt nicht mehr zu suchen. Aber nächstes Jahr...

Sonntag, 14. Oktober 2012

Bento # 19


Ein großes Bento, sehr schnelles Bento (10 Minuten) für einen langen Schultag im Praktikum: Brokkoliauflauf vom Vortag mit Reis, Apfel und einer Yogurette. Dazu gabs dann einen Käsemuffin nach dem Rezept aus dem Just-Bento-Cookbook. Hier habe ich zum ersten Mal meine Unit-Bento-Box benutzt. Es ist gar nicht so einfach, die zu befüllen  wie ich anfangs dachte, weil alles in die schmalen Schalen passen muss. Den Muffin musste ich ganz schön knautschen.

Liebster Award

Da sieh mal einer guck - um es mit gutem Deutsch zu sagen... Ich habe schon wieder einen Award bekommen. Vielen, vielen Dank an iSternchen. :-)
Ich habe schonmal geschaut, an wen ich den Award weitergeben könnte, aber ich glaube, ich ich komme kaum noch auf 11 Blog mit unter 200 Lesern, die den noch nicht bekommen haben. Wenn ich allerdings so viele gefunden habe, werde ich ihn auf jeden Fall weitergeben.

Die Regeln
 
1. Jede getaggte Person muss 11 Sachen über sich selbst schreiben.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Rezept: Kürbisquiche mit Lauch

Heute habe ich Kürbisquiche zum Mittagessen gemacht. Ich habe einen fetten Hokkaido-Kürbis aus Mutters Garten bekommen und muss den nun verbrauchen. Für die Quiche brauchte ich nur 330 g Kürbis, also ist noch nicht mal ein viertel dafür draufgegangen. Ich werde also die nächsten Wochen wahrscheinlich nur von Kürbis leben. Hmmmm, lecker.

Die Quiche ist an sich recht unkompliziert: Mürbeteig machen und kühl stellen. Kürbis raspeln oder in dünne Stücke schneiden und mit Lauch und Schinken oder Speck (letzteres habe ich völlig vergessen, beim nächsten mal muss ich unbedingt daran denken) und Käse mischen. Eine Mischung aus Eiern, Sahne, saurer Sahne, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Petersilie zubereiten. Dann den Teig in eine flache Form drücken (ich hatte keine Tarteform, aber eine Springform (26 cm) geht auch bestens). Gemüsemischung drin verteilen, Eier-Sahnemasse darüber verteilen und ab in Backofen für 30 Minuten bei 200°C.

Ich habe mir dafür einfach ein Grundrezept für sechs Personen aus dem Internet gesucht und nach meinem Belieben verändert (mehr Kürbis und mehr Lauch):

Für den Teig:
  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 2 Eier
  • 130 g Butter
  • 1/2 TL Salz

Für die Füllung:
  • 330 g Hokkaido-Kürbis
  • 100 g Lauch
  • 75 g Schinkenwürfel
  • 100 g geriebener Emmentaler
  • 2 Eier
  • 80 g süße Sahne
  • 70 g saure Sahne
  • 4TL Petersilie
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskatnuss 

Die Quiche ist super lecker geworden, auch wenn ich etwas mehr hätte würzen können. Da ich selten mit Sahne koche, weiß ich bei solchen Rezepten nie, wie viel Gewürze ich reinwerfen kann. Bevor ich es mir dann doch versalze, würze ich wie normal auch. 
Diese Quiche habe ich übrigens mit Vollkornweizenmehl gebacken. Da sie an sich schon sehr nahrhaft ist (ein sechstel vom Ganzen hat 533 kcal), wollte ich nicht auch noch Auszugsmehl verwenden.

Für die nächste Runde werde ich die Mengen halbieren, da ich jetzt 6 Tage davon essen kann. Da meine Mitbewohner noch nicht wieder aus den Ferien zurück sind, kann ich nicht mal an die was verfüttern.

11.10.2012: Noch ein kleiner Nachtrag: Am nächsten Tag habe ich einfach ein Stück davon kalt (also bei Zimmertemperatur) gegessen. Das hat fast noch besser geschmeckt, als warm. Hhhhmmmmm.

Bento # 17 und # 18



Als ich diese beiden Bentos gemacht habe, habe ich schon seit längerer Zeit keine mehr gemacht. Außerdem musste es sehr schnell gehen und das sieht man den beiden auch an. Irgendwie sind die Boxen nicht gut befüllt. Das ärgert mich im Nachhinein schon ziemlich. Man kommt also sehr schnell aus der Übung, wenn man mal ein paar Monate schludert mit dem Selbermachen.

Bento 17 besteht aus Bratreis, panierten Zucchini, einem Stück Panade (ich werfe niemlas übrig gebliebene Semmelbrösel und Ei weg) und, wie könnte as anders sein, Äpfel und einem Erdnussmochi.
Bento 18 besteht ganz offensichtlich aus geschmiertem Brot, ein paar Stücken Möhre, Tomaten mit Gouda, zwei pikant gefüllten Paprika, frische Ananas und zwei Kyung-dan.
Zum Glück waren beide sehr lecker, auch wenn sie nicht so toll aussehen.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Testbericht: Erdbeer Mochi und Mugwort Dutup


Ich habe mal wieder Reiskuchen getestet, mit etwas überraschendem Ergebnis. Diesmal sind die frischen schlechter weggekommen. Wie die Erdbeermochi und die Beifuß Dutups (? ich konnte es leider nicht übersetzen) schmecken, könnt ihr hier nachlesen.