Sonntag, 23. September 2012

Marzipan selbstgemacht

Beim Blogs durchsehen bin ich über Ninis selbstgemachtes Marzipan gestolpert. Da dachte ich natürlich, das muss ich auch machen, denn ich bin ganz scharf auf Marzipan. Und noch besser ist, dass ich dann über Ninis Blog das Ursprungsrezept für Pistazienmarzipan gefunden habe (ich bin auch ganz scharf auf Pistazien). Ich habe nicht davor gescheut geschälte ungesalzene Pistazien zu kaufen ( >_<   60g = 3,79€   >_< ); das tat zwar meinem Studentengeldbeutel ziemlich weh, aber es hat sich wirklich gelohnt.
Für das Pistazienmarzipan habe ich die Pistazien mit einer kleinen Mühle gemahlen. Die ist nicht so fein, aber ich mag Marzipan auch gerne etwas gröber. Weil ich schon dabei war (Rosenöl und Bittelmandel gekauft), habe ich gleich zwei verschiedene Sorten Marzipan gemacht: Einmal "normal" nur mit Mandeln und einmal mit 90g Mandeln und 60 g Pistazien. Mit ist dabei aufgefallen, dass ich vielleicht blanchierte Mandeln hätte kaufen sollen.
Wenn erst mal alles gemahlen ist, geht das Zubereiten super schnell. Einfach alle Zutaten zusammen mischen, in Frischhaltefolie einwickeln und ab in den Kühlschrank.





Dabei muss man aufpassen, dass man nicht zu viel Flüssigkeit zugibt, sonst wird das Marzipan zu weich. Das ist mir bei dem Normalen nur aus Mandeln passiert.
Geschmacklich ist besonders das mit Pistazien einfach nur gut. Ich könnte mich da wirklich reinsetzten. Aber leider ist es auch eine hochkalorische Leckerei. Es ist zwar kein Zucker drin, aber allein durch den Nährwert der Nüsse schlägt das Pistazienmarzipanbrot mit mindestens 900 kcal zu Buche. Das Gute ist, dass man davon keinen Fressanfall bekommt, wie es bei industriell hergestellten stark gezuckerten Süßigkeiten der Fall ist. 
Das Pistazienmarzipan werde ich auf jeden Fall nochmal machen. Außerdem möchte ich das Rezept irgendwann nochmal mit Macadamia- und Paranüssen ausprobieren (mein armes Portemonnaie ;-) ).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen