Dienstag, 8. Mai 2012

Bento # 14

Die war ein ganz schnelles Bento, weil ich gar nicht viel Zeit hatte. Statt Reis gab es dieses Mal Dinkel. Ich esse Dinkel gerne und es bietet sich als eine schöne Abwechslung zum üblichen japanischen Reis an. Allerdings lässt er sich wegen der Körnigkeit etwas weniger gut mit Stäbchen essen. Also mal eben schnell zwischen zwei Vorlesungen runterschlingen ist nicht drin. Dazu gab es noch ein bisschen Rohkost in Form von Paprika und Möhren, gekochte Stangenbohnen und ein Tamagoyaki als Proteinbeilage. Zum Nachtisch gabs noch ein leckeres Erdnuss Mochi.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Wieder unter den Lebenden...

Endlich habe ich es geschafft einen neuen Post zu schreiben. Die Uni hat mich zurzeit schwer im Griff, aber ich will mir fest vornehmen häufiger zu posten.

Kabocha Korokke von Maruyasu
Da ich gestern seit langer Zeit mal wieder in Düsseldorf war, habe ich endlich den Dae Yang-Testbericht mit Fotos ausstatten können.

So war ich auch seit langem wieder mal bei Maruyasu. Vor bestimmt 2 1/2 Jahren habe ich dort zum letzten Mal Kabocha Korokke käuflich erwerben können. Seit dem gab es sie NIE, wenn ich in Düsseldorf war. Aber gestern gab es sie. Ich war ganz aus dem Häuschen, denn ich bin total scharf auf die Dinger. Und sie waren natürlich super lecker.


Außerdem habe ich 3 neue Reiskuchen-Testberichte zu schwarzen Kyung-Dans, Blaubeermochis und Mochi mit Brauner-Zucker-Füllung.


Testbericht: Mochi/Reiskuchen - Frau Pieper stellt sie (alle) vor

In diesem Post berichte ich über Mochi, die ich getestet habe. Mein Weg zum Mochi war ein sehr langer und ist bestimmt noch nicht zu Ende. Mochi/Daifuku sind nämlich eine wunderbare Sache, wenn man nicht die falschen kauft und auf seinen persönlichen Geschmack achtet. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, möglichst viel Mochi/Daifuku/Wagashi, die mir begegnen, zu probieren und darüber zu berichten, damit mehr Menschen in Europa sich trauen sie zu probieren und damit ihre Freude haben. Also schaut immer mal rein; dieser Testbericht wird mit der Zeit immer mehr wachsen.

bereits getestete Reiskuchen:

frisch:
Sakura Mochi NEU

gekühlt:

Five color Kyung-Dan
Four color roll rice cake
Mugwort Dutup
schwarze Kyung-Dan

ungekühlt:

Blaubeer Mochi
Brauner Zucker Mochi
Erdbeer Mochi
Erdnuss Mochi
Mango Mochi 
Taro Mochi



Dem unwissenden Leser möchte ich hier kurz einen Überblick geben, über die "Form" in der Mochi /Daifuku in Deutschland zu erwerben sind:
Die ungekühlte Variante ist in Asialäden im normalen Süßigkeitenregal erhältlich. Da sie nicht gekühlt werden müssen, enthalten sie häufig Konservierungsstoffe und vor allem sehr viel Zucker.
Die gekühlte Variante ist im Kühl- oder Tiefkühlregal von Asialäden erhältlich. Da sie bei Zimmertemperatur nicht lange haltbar sind, müssen nach dem Auftauen rasch verzehrt werden. Weil ich sie immer sehr zügig aufesse, kann ich aber nicht sagen, wie lange sie sich im Kühlschrank halten. Diese Mochi enthalten im besten Fall gar keinen Zucker und keine Konservierungsstoffe. 
Die frisch zubereitete Variante erhält man hierzulande nur in einigen Restaurants oder Geschäften auf der Immermannstraße in Düsseldorf oder man stellt es selbst her.
Warum diese Einteilung? Weil sie meiner Meinung nach maßgeblich für den Geschmack ist. Bei haltbaren, ungekühlten Mochi muss man häufig starke geschmackliche Einbußen hinnehmen. Nicht nur das Mochi ist oft gummrig, sondern die Füllung ist meistens ein ziemlicher Zuckerbrei. Das Ganze ist dann häufig nur noch süß und hat irgendwie einen komischen, künstlichen Beigeschmack. Wer mit Mochis anfangen möchte, dem empfehle ich direkt ganz frische bzw. gekühlte zu kaufen. Ihr werdet den Unterschied merken.

Zu den Testberichten:
Die Testberichte spiegeln natürlich meinen eigenen Geschmack wieder. Da ich aber keine allzu zuckrigen Mochi mag und auch kein Fan von Anko in großen Mengen bin, schmecken mir manche Sorten eher nicht. Also wundert euch nicht, wenn ich einige Mochi ganz grauenhaft finde; manche von euch werden es vielleicht trotzdem mögen.
Außerdem schreibe ich immer die Angaben dazu, die auf der Verpackung stehen, damit ihr einen Überblick habt, was so alles in den Mochi enthalten, da das sehr wichtig für den Geschmack sein kann. Bei älteren Testberichten fehlen ggf. diese Angaben.


frische Ware:

Sakura Mochi

Diese Hanami Dango habe ich in der Bäckerei Taka in Düsseldorf für etwa vier Euro gekauft. Sie bestehen aus eingelegten salzigen Kirschblättern, Reis und Bohnenpaste.
Beim Öffenen der Schale strömte mir ein sehr interessanter Geruch entgegen, den ich nicht beschreiben kann, der aber auch nicht negativ auffiel. Nicht säuerlich, nicht süß, aber auch nicht wie Weinblätter. Ich habe noch nichts vergleichbares gerochen.
Beim Aufschneiden musste ich leider entdecken, dass das Reis-Bohnenpaste-Verhältnis nicht meinem Geschmack entsprechen würde (ich stehe nicht auf so viel Anko in den Mochi). Aber gut, probiert habe ich das Mochi dennoch.
Also erstmal hat es sehr nach Bohnenpaste geschmeckt. Die Bohnenpaste war zwar ganz gut (nicht zu süß), aber mir persönlich zu viel. Vom Reis hat man erstmal nichts gschmeckt. Von Anfang an gut ergänzt hat aber das salzige Kirschbaumblatt den "süßen Rest". Die Blätter schmecken im Wesentlichen salzig, nicht dem Geruch entsprechend und erinnern von der Konsitenz an eingelegte Weinblätter.
Ich habe schließlich ein bisschen Bohnenpaste rausgekratzt, um dann ein für mich angenehmeres Verhältnis zu erzeugen. Der Reis war weich und lecker, wenn auch nicht sehr geschmacksintensiv und natürlich so gar nicht "gummrig", wie das bei schönem weichen Mochi der der Fall ist.
Mein Fazit: Lecker fand ich den Kontrast zwischen süß und salzig und, dass das Sakura Mochi im Allgemeinen nicht zu süß war. Mir persönlich war zu viel Bohnenpaste drin, aber Liebhaber dieser wird das sicher nicht stören. Auch der Kontrast zwischen den weichen Reiskörnern und der Paste gefiel mit gut. Dennoch fehlte mir ein bisschen das weiche Mochi, das ich sonst gewohnt bin und werde beim nächsten Einkauf eher wieder zu den superzarten Kyung Dan greifen.

Inhalt: 2 Stk.
Zutaten: keine Angaben vorhanden
Nährwert: keine Angaben vorhanden
Hergestellt von Bäckerei Taka, Immermannstraße, Düsseldorf



gekühlte/tiefgekühlte Ware: 

Five color Kyung-Dan


Im Dae Yang habe ich etwas entdeckt, von dem ich erst dachte, dass es gekühlte Mini-Mochi seien. Das ist nicht ganz richtig, denn es handelt sich um eine koreanische Süßigkeit namens Kyung-Dan. Sie sind etwa halb so groß und werden gekocht. Obwohl sie in verschiedenen Pulvern gewälzt sind (Roten Bohnen, schwarzer Sesam, weißer Sesam, Beifuß und Castera), sind alle mit Mus aus roten Bohnen gefüllt. Aber die Menge machts und wahrscheinlich die Tatsache, dass sie gekühlt aufbewahrt werden sollten (da leicht verderblich). Sie waren noch besser als die normalen japanischen Mochi: Ganz weich und zart, leicht süß und geschmacklich von dem Pulver beeinflusst, in dem sie gerollt waren.
 

Inhalt: 100 g / 5 Stk.
Zutaten: Klebreis, Castera Pulver, Beifus Pulver, getrocknete rote Bohnen Pulver, Sesam, schwarzer Sesam.
Nährwert: keine Angaben vorhanden
Hergestellt von Sam Mi Food. Co., Ltd in Korea.

Four color roll rice cake



Diese bunten Reiskuchen kann man beim Dae Yang in der Tiefkühlabteilung erstehen. Entgegen der auf der Packung stehenden Angaben (fehlende Angaben?), behaupte ich, dass die Reiskuchen mit Roter Bohnen-Paste gefüllt und in Kokosraspeln gewälzt wurden. 
Sie sind von der Konsistenz den Five Colour Kyung-Dan sehr ähnlich, d. h. sie sind ganz zart und schön elastisch. Etwas ungewohnt im Mund fühlen sich die Kokosraspel an, aber dennoch ist das eine durchaus leckere Kombination. Im allgemeinen finde ich diese Sorte jedoch etwas süß. Während die Five Color Kyung-Dan eher durch die einzelnen Geschmacksrichtungen bestechen, kommen diese hier weniger deutlich heraus. Wer es also bei Reiskuchen lieber süßer mag, ist mit dieser Sorte sehr gut beraten. ( Anm.: Einer Kommilitonin, die sich ebenfalls die beiden hier genannten Sorten zu Gemüte führte, schmeckten die Four color roll rice cake besser als die Five Color Kyung-Dan.)



Inhalt: 100 g / 5 Stk.
Zutaten: Klebreis, Kürbispulver, Beifuspulver, Erdbeerpulver, Casterapulver, Beifußpulver
Nährwert: keine Angaben vorhanden
Hergestellt von Sam Mi Food. Co., Ltd in Korea.




Mugwort Dutup


Diese Beifuß-Reiskuchen habe ich bei Dae Yang erworben. Hier ist nur die äußere dünne Schicht sehr weich. Die Füllung ist eher brüchig. Diese Sorte hat mir leider gar nicht gut geschmeckt. Mir sind sie viel zu süß, aber auch der Beifußgeschmeck ist nicht so ganz meins. Die seltsam harte Füllung in dem weichen Mochi irritiert mich. Ich werde sie nicht wieder kaufen.

Inhalt: 100 g / 3 Stk.
Zutaten: Klebreis, Beifus Pulver, Zucker, Kuhbohnen, Starch Syrup, Jujube, Mandeln, Walnuss, Salz.
Nährwert: keine Angaben vorhanden
Hergestellt von Sam Mi Food. Co., Ltd in Korea.





Schwarze Kyung-Dan


Diese Kyung Dan habe ich ebenfalls bei Dae Yang erworben. Sie sind ganz weich und zart und von der Konsistenz den Five Color Kyung Dan (s.o) sehr ähnlich. Allerdings haben sie keine Füllung. Dafür haben sie aber kleine Stückchen im "Teig", die etw