Mittwoch, 19. Dezember 2012

Rezept: Dinkelbrot mit Marzipan

Wie man gerade sicherlich merkt, komme ich kaum dazu großartig irgendwas zu kochen. Daher gibts mal wieder ein Brotrezept, denn Brot muss gebacken werden, weil ich zum Frühstück und Abendessen irgendetwas zum Beißen brauche. Dieses Mal gibt es ein Rezept für süßes Brot, welches man am besten einfach nur mit Butter ist. Ich finde, dass es sehr gut zur Jahreszeit passt.

Dinkelbrot mit Marzipan - Rezept für eine Kastenform mit 25 cm
Zutaten:
  • 300 g Dinkelmehl Type 630
  • 350 ml lauwarme Milch
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 1/2 Würfel Hefe (20 g)
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Mandelblättchen

1. Das Ei trennen und das Eigelb mit ein paar Tropfen Wasser verrühren. Eiweiß nicht ganz steif schlagen. Die Hefe zerbröckeln und mit 1 TL Zucker und 175 ml lauwarmer Milch glatt rühren und zugedeckt warm stellen.

2. Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben. Das Salz, den übrigen Zucker, die übrige Milch und Hefemilch zum Mehl gießen. Alles mit einem Mixer gut verrühren. Marzipan in kleine Stückchen schneiden und mit dem Eiweiß unterheben. 

3. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form gießen. (Er ist sehr flüssig, eigentlich viel zu flüssig für einen Brotteig, aber das Brot wird sehr saftig.) Mit Eigelb bestreichen und mit Mandelblättchen oder gehackten Mandeln bestreuen. Die Form mit einem Küchentuch abdecken und 15 Minuten an einem warmen Ort (Heizung, über Wasserdampf, auf einer Wärmflasche) gehen lassen. Den Backofen auf 200°C, bei Umluft 180°C, vorheizen.

4. In den Ofen eine Schale mit Wasser stellen. Das Brot im Ofen auf der zweiten Schiene von unten etwa 35 Minuten backen. Dabei ein bisschen aufpassen, dass das Brot nicht schwarz wird. Das geht recht schnell wegen dem Eigelb (bei mir ist es auch passiert). Danach auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Dieses Brot wird super saftig, lcoker und richtig lecker. Aber es eignet sich im Gegensatz zu den meisten anderen Broten nicht so gut zum einfrieren, denn es wird trockener und verliert Geschmack. Ich habe übrigens das selbstgemachte Marzipan für das Brot verwendet.
Die komische Form meines Brotes kommt übrigens daher, dass meine Mitbewohnerinnen in einem Anfall von Aufräumen die Brotformen sehr gut aufgeräumt haben. Als der Teig fertig war, habe ich das erst gemerkt, aber meine Mitbewohner waren nicht da. Also habe ich notgedrungen eine Auflaufform genommen, die etwas zu klein war. Geschmeckt hat's trotzdem. :-)

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Rezept: Bratapfel mit Vanillesoße

Da heute Tonnen von Schnee fallen, ist das Bratapfelrezept genau das Richtige für den heutigen Abend. Besonders lecker dabei finde ich immer das gebackene Marzipan. 
Das Rezept ist für eine Portion (Studentenleben...):

Für den Apfel:
  • 1 großen Apfel (am besten Boskop oder eine andere Sorte, die man gut zum Backen nehmen kann)
  • Nüsse nach Wahl
  • Rosinen
  • Marmelade
  • Nutella
  • Honig
  • Marzipan
  • Rum
  • Butter 
  • Zucker 
  • Zimt
 Für die Vanillesoße (extra große Portion):
  • 500 ml Milch
  • 1/2 Pk. Puddingpulver
  • Zucker

1. Den Apfel zunächst vertikal durchbohren und gut aushölen. Ich bin da sehr pingelig, weil ich es richtig fies finde nachher so ein Stück Gehäuse auf der Zunge zu haben. Außerdem passt bei einem größeren Loch mehr Füllung rein.

2. Nun das untere Ende des Loches mit Marzipan verschließen. Ich geize hier nicht mit der leckeren Masse, damit der gefüllte Apfel beim Backen nicht so schnell ausläuft. Anschließend den Hohlraum gut auffüllen, mit allem was euch schmeckt und dabei immer wieder gut mit dem Finger verdichten. Ihr könnte den Apfel mit allem füllen mit was ihr am liebsten mögt. Ich tue immer folgendes rein: Erst gehackte Nüsse (je nachdem, was ich gerade so da habe) und Rosinen, dann Marmelade und Nutella oder Honig; das alles in etwa zwei Schichten. Manchmal kommen auch noch ein paar Tropfen Rum rein. Nun den Apfel oben gut mit Marzipan verschließen.

3. Den Apfel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen und mit Butter bepinseln. Etwas Zucker auf die "bebutterte" Schale streuen. Das Ganze im vorgeheizeten Backofen bei 200 °C für 30 Minuten backen. Der Apfel ist gut wenn die Schale aufplatzt. Ich mag meinen Apfel aber gerne weich und lasse ihn noch ein paar Minuten länger drin. Dabei kann er schonmal etwas mehr auseinander gehen. Sieht dann vielleicht nicht so toll aus, schmeckt aber gut.

4. Während der Apfel backt, kann schon die Vanillesoße vorbereitet werden: Einen knappen halben Liter Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Etwas kalte Milch zurückhalten, um das Puddingpulver anzurühren. Sobald die Milch kocht, den angerührten Pudding hineingießen und noch einmal aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Nun nach belieben süßen.

5. Apfel aus dem Ofen holen, in einen tiefen Teller legen, etwas Zimt drüberstreuen und die warme Vanillesoße drübergießen. Lecker.

Samstag, 1. Dezember 2012

Rezept: Nuss-Vollkornbrot mit Buttermilch

Ich probiere ja zurzeit eine Menge Brotrezepte durch und bin auf meiner Suche nach neuen tollen Rezepten auf das Nuss-Vollkornbrot mit Buttermilch auf Miss Golosinas Blog gestoßen.

Hier ist das Rezept:
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • 2 TL Fenchelsamen/ 1 Teebeutel mit Fencheltee
  • 380 g zimmerwarme Buttermilch
  • 100 g Walnüsse
1. Das Mehl in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefe darüber bröseln und Salz, Zucker und Fenchelsamen in die Schüssel geben. Dann die Buttermilch hinzugeben und alles zu einem Teig kneten. Die Walnüsse grob hacken und unterkneten.

2. Nun den Teig an einem warmen Ort zugedeckt für 30 Minuten gehen lassen
 
3. Dann noch einmal durchkneten, einen Laib formen und noch einmal für 30 Minuten gehen lassen (am besten gleich mit Backpapier auf das Backgitter setzen). 

4. Schließlich den Laib oben quer über das Brot einritzen und im vorgeheizten Backofen bei 190 °C für 45 Minuten backen.

Zum Ergebnis: Zunächst muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht von Geschmack und Konsistenz war, aber das lag nur daran, dass ich etwas anderes erwartet habe, nämlich ein sehr feuchtes Brot. Das Brot ist aber ganz luftig locker. Und es ist wirklich sehr lecker, macht sehr satt wahrscheinlich wegen den Nüssen und dem Vollkornmehl und hat einen außergewöhnlichen Geschmack eben wegen den Nüssen und dem Dinkelmehl. Die Kruste recht dünn. Mein Teig war aber etwas zu feucht, denn die Form des Leibs hat nicht so recht gehalten und es ist bei gehen etwas zu sehr in die Horizontale auseinander gegangen man sieht es auf den Fotos).
 

Mittwoch, 21. November 2012

Testbericht: Totoro-Bento-Box Flower Garden

Heute möchte ich euch meine Totoro-Bento-Box Flower Garden vorstellen. Ich habe sie geschenkt bekommen, weiß aber, dass  sie von Casabento ist und 21,99 € gekostet hat (wenn es notwedig ist, schreibe ich meine Wunschzettel sehr präzise (-; ). 
 
Die Box besteht aus zwei einzelnen Dosen aus 2-mm-dickem Kunststoff. Sie ist sehr stabil. Es gibt eine etwas größere und eine etwas kleinere Dose. Die kleinere sitzt verschließend auf der größeren und wird selber von einem transparenten Deckel verschlossen. Darüber kommt dann der Deckel mit der Bedruckung. Außerdem gibt es noch ein passendes Band dazu, das habe ich leider verloren.

Große Dose: H: 3,7 cm B: 8,2 cm T: 12,9 cm 
Kleine Dose: H: 3,4 cm B: 7,1 cm T: 11,8 cm
Insgesamt fasst die Box 500 ml (nicht wie im Shop angegeben 530 ml), man wird, wenn sie etwas nahrhafter gefüllt ist, auch ganz gut satt.

Wie die meisten Boxen ist sie nicht so ganz auslaufsicher. Da aber die obere, kleinere Dose mit dem durchsichtigen Deckel halbwegs dicht abgeschlossen wird, kann man hier besser Lebensmittel einfüllen, die noch etwas Flüssigkeit enthalten (z. B. gedünstetes Gemüse). Man kann die Box laut Angaben in die Mikrowelle stellen (ohne Deckel; ich habe es noch nicht versucht), aber nicht in der Spülmaschine waschen.

Ich liebe diese Dose, weil sie eine so schöne Bedruckung hat. Bei Totoro-Boxen ist es so schwierig eine zu finden, die groß genug für einen Erwachsenen mit normalem Hunger ist und dann auch noch schön bedruckt ist (ich mag dieses gelblich-bräunliche nicht so).

Dinkel mit einer Champignon-Sahnesoße und Feta


Da Token gerade einen Wettbewerb zum Blogjubiläum macht, habe ich ihren Blog durchsucht auf der Suche nach leckeren und schnellen (die Uni nimmt mich gerade wieder sehr in Beschlag) Rezepten. Dabei bin ich auf dieses Sößchen mit Pilzen gestoßen, welches ich anstatt mit Pasta mit Dinkel gemacht habe.

Und hier ist das Rezept für eine Portion:
  • 125 g frische Champignons 
  •  60 g Dinkel 
  • 50 g Sahne 
  • 30 g Feta 
  • 1/2 Zwiebel 
  • Knoblauch 
  • (Tiefkühl-)Kräuter 
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß 

1. Dinkel in Salzwasser etwa 15 Minuten gar kochen.

2. Kleingeschnittene Zweibeln und fein gehackten Knoblauch in etwas Öl in einer Pfanne glasig dünsten. Anschließend die in Scheiben geschnittenen Pilze hinzugeben und mitbraten.

3. Wenn die Pilze angebraten sind, die Sahne hinzugeben. Ggf. etwas einkochen lassen. Nun mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

4. Nun Dinkel auf einen Teller geben, die Pilzesoße drüber geben und abschließend Feta drüberbröseln und Kräuter drüberstreuen.

Freitag, 9. November 2012

Rezept: Nikuman

Vor einiger Zeit habe ich Nikuman, das sind gedämpfte mit Hackfleisch und Gemüse gefüllte Hafeteigtaschen, gemacht. Ich wollte sie so gerne mal ausprobieren und sie sind wirklich sehr lecker.
Dafür habe ich das Grundrezept von Nekobento genommen und variiert. Außerdem habe ich mich an dem Cooking-With-Dog-Youtube-Video orientiert. Da ich es von Kindesbein an gewohnt bin, dass Hackfleisch mit Tomatenmark gemischt wird, schmeckt Hack ohne Tomatenmark für mich etwas seltsam. Also habe ich Tomatenmark mit in die Füllung getan. Und ich habe die Teigmenge im Vergleich zur Füllung erhöht.

Für den Teig:
  • 200g Mehl 
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Pk Trockenhefe
  • 3 TL Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:
  • 150g Hackfleisch
  • 100g Weißkohl
  •  50 g Tomatenmark
  • 1 EL Mehl
  • 1 Stück (etwa 3cm) Ingwer
  • 1 Zehe Knoblauch 
  • 2 EL Sojasauce 
  • 1 EL Sake 
  • Salz 
  • Pfeffer

1. Für den Teig Mehl in eine Schüssel geben. Trockenhefe, Zucker und Salz hinzugeben und anschließend das warme Wasser. Kräftig durchkneten und zugedeckt an einem warmen Ort für eine halbe Stunde gehen lassen.

2. Während der Teig geht, den Weißkohl in feine Streifen schneiden (ich habe ihn etwas zu grob geschnitten). Knoblauch und Ingwer fein hacken. Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel mischen und 8 Bällchen daraus formen. 

3. Nach einer halben Stunde den Hefeteig noch einmal kurz durchkneten und in 8 Teile teilen. Die Teigstücke zu etwa 10 cm Durchmesser ausrollen.
Nun auf jedes Teigstück eine Hackfleischkugel setzen und nach obenhin schließen. Dies ist manchmal etwas schwierig, weil der Teig zwar elastisch ist, aber sich gerne zurückzieht, wenn man ihn oben nicht fest genug zusammen pappt.

4. Einen Topf mit Wasser füllen und auf den Herd stellen. Wenn das Wasser kocht, einen Dampfkorb (Mushiki) auf den Topf stellen. Die Teigtaschen auf ein Stück Backpapier und anschließend in den Dampfkorb legen. Nach 15 Minuten sind sie gar und können gegessen werden.

Samstag, 3. November 2012

Brot selber backen: Rezept für Vollkornbrot

Als ich neulich bei einer befreundeten Familie zum Geburtstag der Mutter eingeladen war, fiel mir dort ein Brot-Back-Buch in die Hände. Seitdem bin ich ein wenig mit dem "ich-backe-mir-mein-Brot-ab-jetzt-selber"-Virus infiziert. 
Schon seit längerem bin ich das Brot, das ich im Geschäft kaufen kann, irgendwie leid. Ich liebe Brot, habe aber auch gerne Abwechslung. Und in den drei Jahren, die ich nun ausgezogen bin, habe ich so ziemlich alle Brotsorten aus dem Supermarkt ausprobiert, von den alles - von sehr lecker bis überhaupt nicht lecker - dabei war. Leider gibt es nicht wirklich viele gute Brote zu kaufen, und die wenigen guten habe ich mittlerweile einfach ein bisschen zu oft gegessen. Brot immer in der Bäckerei zu kaufen, ist leider für mich zu teuer, auch wenn ich das ab und an auch gemacht habe (und auch da waren nicht alle Brote lecker).

Mittlerweile backe ich mir mein Brot fast immer selber, weil es einfach besser schmeckt, unendlich viele Abwechslungsmöglichkeiten bereit hält und mich einfach besser satt macht (ist es vielleicht nur Einbildung?). Man kann mit Hefe backen, mit Brotgewürz, Gemüse oder Körner und Samen zum Teig geben, mit Milch, mit Nüssen, mit allem was einem nur so einfällt. Es gibt sogar fertigen Sauerteig von Seitenbacher zu kaufen. Den werde ich kommende Woche mal testen. An die eigene Sauerteigherstellung habe ich mich noch nicht gewagt, weil das doch etwas komplizierter ist (aber ein Grundlagenwerk dazu steht schon auf meinem Weihnachtswunschzettel). Davon abgesehen geht es wirklich schnell so ein schlichtes Brot aus Hefeteig zu backen. Natürlich muss man bei einem Hefeteig neben dem Zusammenmischen und Kneten noch die Geh- und Backzeiten (1 1/2 bis 2 Stunden) beachten, aber in dieser Zeit kann man ja andere sinnvolle Dinge tun. Wenn einem das zu lange dauert, kann man sich auch Rezepte mit Backpulver nehmen.

Hier gibt es ein Rezept für Vollkornbrot auf Hefeteigbasis mit sehr dünner/wenig Kruste, das ich von besagter Familie bekommen habe und häufig als Grundrezept benutze:
  • 100g Weizenmehl Typ 405 (ich nehme lieber 550)
  • 200g Weizenvollkornmehl
  • 200g Roggen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 25g Butter oder Rapsöl
  • 330 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Pk Trockenhefe
  • 1TL Salz
  • 1TL Zucker
  • nach Belieben ca. 30g Körner (z.B. Leinsamen, Kürbiskerne, Sesam)

1. Die verschiedenen Mehlsorten in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Kuhle mache. Dort hinein die Hefe und das lauwarme Wasser geben. Drumherum die restlichen Zutaten (Butter, Salz, Zucker, Körner) geben. Anschließend alles mit einem Knethaken oder mit der Hand, wenn man wie ich keinen Knethaken hat, durchkneten (am besten etwa 5 Minuten, damit das Gluten wirken kann). Dann den in einer Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort (Wärmflasche, Heizung, über einem Wasserbad) 25 Minuten gehen lassen.
2. Währenddessen kann man schon mal die Kastenform (Länge: 25 cm) mit Backpapier auslegen. Das hat den Vorteil, dass man sich das Einfetten, Einbröseln und großartige Reinigen danach einfach sparen kann. Man sieht zwar nachher die Falten vom Papier im Brot, wenn man es nicht so super sorgfältig macht, aber mir persönlich ist das ziemlich egal.
3. Dann muss nochmal geknetet werden, diesmal mit der Hand. Hier am besten viel Mehl in die Hand nehmen, damit der Teig nicht so an den Fingern klebt. Nun kann man den Teig zu einer Wurst geformt in die Kastenform legen und mit ein wenig Mehl bestreuen. Nun nochmal etwa 25 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Nach 15 Minuten der Gehzeit den Ofen zum Vorheizen auf 160 °C und Umluft einstellen.
4. Das Brot wird nun für 45 Minuten bei 160 °C gebacken. Das Brot ist gar, wenn es sich hohl anhört, wenn man von unten draufklopft. Ich steche auch liebe nochmal mit einem Metallstäbchen rein. Nach dem Backen das Brot direkt aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Montag, 29. Oktober 2012

Kastanien-Schokoladen-Kuchen von Wagashi Maniac


Neulich habe ich Kastanien-Schokoladen-Küchlein gebacken. Da es ja zurzeit ziemlich herbstlich ist, wollte ich unbedingt saisonale Zutaten benutzen. Das ganze Rezept findet ihr auf http://blog.wagashi-net.de.

Den Gegebenheiten meines Vorratsschrankes folgend, habe ich das Rezept etwas abgeändert. Ich hatte weder weiße Mohnsamen noch Maronenpüree, also habe ich den Mohn weggelassen und das Püree durch frische im Ofen gebackene und anschließend gehackte Maronen ersetzt. Maronencreme, eine weitere wichtige Zutat, gibt's in gut sortierten Supermärkten z. B. von Bonne Maman. Natürlich bin ich auch nicht in Besitz dieser wunderbaren Förmchen von Amato, sodass ich mich mit primitiven Muffinförmen begnügen musste.
Diese kleinen Kuchen sind sehr lecker und wirklich einfach und schnell herzustellen. Ihr braucht nur folgende Zutaten:
  • dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao)
  • Butter
  • hellen Rohrzucker o. normalen Zucker
  • Eier 
  • Maronepüree/gehackte Maronen aus dem Backofen
  • Crème de marrons (Maronen Creme) (auf wagashi-net.de findet ihr einige nützliche Infos zu verarbeiteten Maronen)
  • Weizenmehl (405)

Man kann sie gut einfrieren und geschmacklich werden sie dann, oder wenn man sie in einer Dose aufbewahrt, sogar noch besser. Sie sind also bestens fürs Bento geeignet. Zwar schmecken sie nicht sehr stark nach Maronen, aber bei der Konsistenz merkt man sie doch: In dem herrlich weichen Teig spürt man noch die kleinen Maronenstückchen auf der Zunge.
Wie viele gute Sachen, sind auch diese Leckereien sehr nahrhaft: Ich habe nur die Hälfte der von Amato angegebenen Zutaten benutzt und daraus zwölf kleine Küchlein bekommen. Ein Stück hat 200 kcal. Alle zwölf Kuchen zusammen haben also gut 2400 kcal. Das macht doch Freude.... :-)

Freitag, 26. Oktober 2012

Bento # 20

Für dieser Bento musste ich unbedingt meine funkelnagelneue Kiki-Box ausprobieren. Nach dem ich über ein Jahr lang mir diese Box mit begehrlichen Blicken angeschaut habe, habe ich sie mir nun endlich gekauft. Obwohl ich eigntlich überhaupt kein rosa mag, finde ich diese Box einfach total toll. 

Passend zu meiner neuen Box wollte ich dann auch ein neues Rezept ausprobieren: Ich habe mir vorgenommen Takoyaki - also Tintenfischbällchen - in meiner schon vor Monaten erworbenen Pförtchenpfanne zu manchen. Das war ein ziemliches Desaster: Der Teig war so dünnflüssig, dass die von innen gar nicht gar werden wollten. Und wenn die dann endlich gar waren, war innen nur noch Luft (weil das ganze Wasser war ja verdampft) und sie waren so hart, dass man Fenster damit einschmeißen konnte. Optisch sind sie ganz okay geworden, aber lecker waren die echt nicht, nicht mal mit Sōsu. Da werde ich mit wohl ein neues Rezept suchen müssen.
Alles andere war aber super lecker: Reis mit einem sehr knusprigen Reisgewürz namens Hana Chirimen, welches ich im Shochiku gekauft habe, gewürztes Hähnchen, grüne Bohnen, mein geliebtes Tamagoyaki und ein Bonbon.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Kürbis-Scones von Lecker Bentos und mehr

Da ich ja gerade so viel Kürbis habe und nicht jeden Tag Kürbissuppe essen möchte, war ich neulich auf der Suche nach neuen Kürbisrezepten. Dabei bin ich dann auf Daniis Kürbis-Scones (Scones sind ein Gebäck aus England, dass Mehl, Milch, Zucker, Ei, Schmalz, Backpulver und Kürbis gebacken wird) gestoßen. Die musste ich natürlich direkt ausprobieren, aber ich habe das Rezept ein bisschen abgeändert: Weil zwar viele verschiedene Mehlsorten zu Hause habe, aber nicht das 550er Weizenmehl, habe ich einfach 630er Dinkelmehl genommen. Außerdem habe ich nur die Hälfte der angegebenen Zuckermenge genommen, da ich Kürbis lieber weniger süß mag.

Ich kann Euch -> das Rezept nur empfehlen, weil es wirklich schnell geht und super lecker ist. Außerdem passen Daniis Mengenangaben  perfekt; ich musste weder mehr Milch, noch mehr Mehl hinzugeben. 
Ich mag die Scones übrigens am liebsten ganz ohne Butter und Marmelade und so. Die sind nämlich schön saftig. Man kann sie super Naschmittags zum Tee naschen und sind für mich eine Alternative zu Kuchen. Allerdings kann man auch nicht massenhaft davon essen, denn sie haben pro Stück etwa 100 kcal (ich habe 21 Stück aus den angegebenen Mengen backen können). Dank ihrer handlichen Größe, sind sie auch ausgezeichnet fürs Bento geeignet...

Dienstag, 16. Oktober 2012

Maronentraum

Da brauchte ich letzten Freitag noch Maronen für ein Rezept von Amato und habe sie für ein Heidengeld im Supermarkt kaufen müssen. Eigentlich dachte ich, es wäre Saisonware, aber die sind wohl einfach ziemlich teuer.
Und über was stolpere ich dann am Sonntag?! Über zwei große üppige Maronenbäume. Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich gleich mal darüber bloggen musste. Es war nur Zufall, dass ich mitbekam, dass ein Bauer in der Nähe des Hofes meiner Mutter zwei Maronenbäume auf seinem Grundstück hat. Also sind wir (eine Bekannte und ich) schnurstracks dorthin gefahren und haben gefragt, ob wir uns die Maronen aufsammeln dürfen. Und wir durften. :-) Ich allein habe 4,4 Kilogramm gesammelt.

Nachher kam der alte Mann auch noch raus und hat sich ein bisschen mit uns unterhalten. Er meinte, früher wären immer sehr viele Leute gekommen, die sich die Maronen weg gesammelt hätten. Aber heute käme niemand mehr. Auch seine Kinder und Enkel würden Maronen nicht mögen und daher würden sie immer liegen bleiben und gammelig oder platt gefahren. Das finde ich sehr schade, aber für uns war es ja Glück. Auch meine Mitbewohner mögen leider keine Maronen. Dafür habe ich jetzt einen Wintervorrat. Ich hoffe, sie werden mir nicht so schnell schlecht.

Da möchte ich Euch doch schnell noch auf eine Seite aufmerksam machen: http://www.mundraub.org/ Dort findet ihr ein Verzeichnis von öffentlich zugänglichen früchtetragenden Sträuchern und Bäumen. Ich finde die Idee super, dass dort solche Orte angegeben sind. sich Jedermann dort kostenlos bedienen kann und diese frei zugänglichen Lebensmittel nicht einfach verfallen. Da die Seite leider zur Haupterntezeit diesen Spätsommer und Herbst offline war, konnte ich die Zuverlässigkeit der Einträge für meine Region nicht testen. Und Maronen brauche ich ja jetzt nicht mehr zu suchen. Aber nächstes Jahr...

Sonntag, 14. Oktober 2012

Bento # 19


Ein großes Bento, sehr schnelles Bento (10 Minuten) für einen langen Schultag im Praktikum: Brokkoliauflauf vom Vortag mit Reis, Apfel und einer Yogurette. Dazu gabs dann einen Käsemuffin nach dem Rezept aus dem Just-Bento-Cookbook. Hier habe ich zum ersten Mal meine Unit-Bento-Box benutzt. Es ist gar nicht so einfach, die zu befüllen  wie ich anfangs dachte, weil alles in die schmalen Schalen passen muss. Den Muffin musste ich ganz schön knautschen.

Liebster Award

Da sieh mal einer guck - um es mit gutem Deutsch zu sagen... Ich habe schon wieder einen Award bekommen. Vielen, vielen Dank an iSternchen. :-)
Ich habe schonmal geschaut, an wen ich den Award weitergeben könnte, aber ich glaube, ich ich komme kaum noch auf 11 Blog mit unter 200 Lesern, die den noch nicht bekommen haben. Wenn ich allerdings so viele gefunden habe, werde ich ihn auf jeden Fall weitergeben.

Die Regeln
 
1. Jede getaggte Person muss 11 Sachen über sich selbst schreiben.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Rezept: Kürbisquiche mit Lauch

Heute habe ich Kürbisquiche zum Mittagessen gemacht. Ich habe einen fetten Hokkaido-Kürbis aus Mutters Garten bekommen und muss den nun verbrauchen. Für die Quiche brauchte ich nur 330 g Kürbis, also ist noch nicht mal ein viertel dafür draufgegangen. Ich werde also die nächsten Wochen wahrscheinlich nur von Kürbis leben. Hmmmm, lecker.

Die Quiche ist an sich recht unkompliziert: Mürbeteig machen und kühl stellen. Kürbis raspeln oder in dünne Stücke schneiden und mit Lauch und Schinken oder Speck (letzteres habe ich völlig vergessen, beim nächsten mal muss ich unbedingt daran denken) und Käse mischen. Eine Mischung aus Eiern, Sahne, saurer Sahne, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Petersilie zubereiten. Dann den Teig in eine flache Form drücken (ich hatte keine Tarteform, aber eine Springform (26 cm) geht auch bestens). Gemüsemischung drin verteilen, Eier-Sahnemasse darüber verteilen und ab in Backofen für 30 Minuten bei 200°C.

Ich habe mir dafür einfach ein Grundrezept für sechs Personen aus dem Internet gesucht und nach meinem Belieben verändert (mehr Kürbis und mehr Lauch):

Für den Teig:
  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 2 Eier
  • 130 g Butter
  • 1/2 TL Salz

Für die Füllung:
  • 330 g Hokkaido-Kürbis
  • 100 g Lauch
  • 75 g Schinkenwürfel
  • 100 g geriebener Emmentaler
  • 2 Eier
  • 80 g süße Sahne
  • 70 g saure Sahne
  • 4TL Petersilie
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskatnuss 

Die Quiche ist super lecker geworden, auch wenn ich etwas mehr hätte würzen können. Da ich selten mit Sahne koche, weiß ich bei solchen Rezepten nie, wie viel Gewürze ich reinwerfen kann. Bevor ich es mir dann doch versalze, würze ich wie normal auch. 
Diese Quiche habe ich übrigens mit Vollkornweizenmehl gebacken. Da sie an sich schon sehr nahrhaft ist (ein sechstel vom Ganzen hat 533 kcal), wollte ich nicht auch noch Auszugsmehl verwenden.

Für die nächste Runde werde ich die Mengen halbieren, da ich jetzt 6 Tage davon essen kann. Da meine Mitbewohner noch nicht wieder aus den Ferien zurück sind, kann ich nicht mal an die was verfüttern.

11.10.2012: Noch ein kleiner Nachtrag: Am nächsten Tag habe ich einfach ein Stück davon kalt (also bei Zimmertemperatur) gegessen. Das hat fast noch besser geschmeckt, als warm. Hhhhmmmmm.

Bento # 17 und # 18



Als ich diese beiden Bentos gemacht habe, habe ich schon seit längerer Zeit keine mehr gemacht. Außerdem musste es sehr schnell gehen und das sieht man den beiden auch an. Irgendwie sind die Boxen nicht gut befüllt. Das ärgert mich im Nachhinein schon ziemlich. Man kommt also sehr schnell aus der Übung, wenn man mal ein paar Monate schludert mit dem Selbermachen.

Bento 17 besteht aus Bratreis, panierten Zucchini, einem Stück Panade (ich werfe niemlas übrig gebliebene Semmelbrösel und Ei weg) und, wie könnte as anders sein, Äpfel und einem Erdnussmochi.
Bento 18 besteht ganz offensichtlich aus geschmiertem Brot, ein paar Stücken Möhre, Tomaten mit Gouda, zwei pikant gefüllten Paprika, frische Ananas und zwei Kyung-dan.
Zum Glück waren beide sehr lecker, auch wenn sie nicht so toll aussehen.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Testbericht: Erdbeer Mochi und Mugwort Dutup


Ich habe mal wieder Reiskuchen getestet, mit etwas überraschendem Ergebnis. Diesmal sind die frischen schlechter weggekommen. Wie die Erdbeermochi und die Beifuß Dutups (? ich konnte es leider nicht übersetzen) schmecken, könnt ihr hier nachlesen.

Mittwoch, 26. September 2012

Testbericht: Rote Usagi(Häschen)-Box

Diese vermeintlich kleine Box habe ich schon sehr lang. Ich habe sie für unschlagbare 3 € im OCS-Store in Düsseldorf gekauft.

Die Box hat folgende Maße: H: 6 cm B: 11 cm T: 11 cm // 600 ml
Sie sieht recht klein aus, fasst aber ganze 600 ml.

Was die Qualität betrifft, kann sie natürlich nicht mit den anderen Boxen mithalten. Der Deckel ist mittlerweile schon recht zerkratzt und sitzt nicht passgenau auf der Dose. Außerdem überlappt er nicht sehr weit, dass heißt, diese Box ist absolut nicht auslaufsicher und der Deckel geht schnell ab, wenn man kein sicherhaltendes Band drumbindet. Auch ist sie aus weniger stabilem Plastik.
Das Befüllen ist nicht sehr schwierig, aber ein bisschen Gefühl braucht es schon. 

Dass diese Box qualitativ nicht so gut ist wie meine anderen Boxen, war schon im Geschäft ersichtlich. Dafür gefällt mit die Farbe und die Bedruckung sehr gut. Als Box der ersten Stunde für 3 € kann man aber nicht meckern, finde ich.




Sonntag, 23. September 2012

Marzipan selbstgemacht

Beim Blogs durchsehen bin ich über Ninis selbstgemachtes Marzipan gestolpert. Da dachte ich natürlich, das muss ich auch machen, denn ich bin ganz scharf auf Marzipan. Und noch besser ist, dass ich dann über Ninis Blog das Ursprungsrezept für Pistazienmarzipan gefunden habe (ich bin auch ganz scharf auf Pistazien). Ich habe nicht davor gescheut geschälte ungesalzene Pistazien zu kaufen ( >_<   60g = 3,79€   >_< ); das tat zwar meinem Studentengeldbeutel ziemlich weh, aber es hat sich wirklich gelohnt.
Für das Pistazienmarzipan habe ich die Pistazien mit einer kleinen Mühle gemahlen. Die ist nicht so fein, aber ich mag Marzipan auch gerne etwas gröber. Weil ich schon dabei war (Rosenöl und Bittelmandel gekauft), habe ich gleich zwei verschiedene Sorten Marzipan gemacht: Einmal "normal" nur mit Mandeln und einmal mit 90g Mandeln und 60 g Pistazien. Mit ist dabei aufgefallen, dass ich vielleicht blanchierte Mandeln hätte kaufen sollen.
Wenn erst mal alles gemahlen ist, geht das Zubereiten super schnell. Einfach alle Zutaten zusammen mischen, in Frischhaltefolie einwickeln und ab in den Kühlschrank.





Dabei muss man aufpassen, dass man nicht zu viel Flüssigkeit zugibt, sonst wird das Marzipan zu weich. Das ist mir bei dem Normalen nur aus Mandeln passiert.
Geschmacklich ist besonders das mit Pistazien einfach nur gut. Ich könnte mich da wirklich reinsetzten. Aber leider ist es auch eine hochkalorische Leckerei. Es ist zwar kein Zucker drin, aber allein durch den Nährwert der Nüsse schlägt das Pistazienmarzipanbrot mit mindestens 900 kcal zu Buche. Das Gute ist, dass man davon keinen Fressanfall bekommt, wie es bei industriell hergestellten stark gezuckerten Süßigkeiten der Fall ist. 
Das Pistazienmarzipan werde ich auf jeden Fall nochmal machen. Außerdem möchte ich das Rezept irgendwann nochmal mit Macadamia- und Paranüssen ausprobieren (mein armes Portemonnaie ;-) ).

Mittwoch, 12. September 2012

Im Nähfieber

Neulich nach den Prüfungen hat mich das Nähfieber gepackt. Ich brauchte eine Pause nach dem anstrengenden Semester, wollte aber nicht nur rumgammeln. Und da ich seit meinem Abitur nichts mehr nennenswertes mehr genäht habe, war ich richtig scharf darauf etwas zu nähen. Zuerst habe ich mit einem Totoroplüschtier angefangen. Ich wollte schon immer mal eins haben, aber die im Internet zu bestellen, ist häufig sehr teuer oder die sehen doof aus. Also kurzer Hand einfach selbst gemacht. Eigentlich bin ich ganz zufrieden, auch wenn die Ohren schief sind. Und auch die Augen habe ich zu weit außen aufgenäht. Ich habe beim Drannähen nicht darauf geachtet, dass die äußeren 5 mm Stoff ja für die Nahtzugaben waren. Also hätte ich das Gesicht enger zusammen und etwas weiter unten annähen müssen. Aber naja, jetzt guckt mein Totoro halt etwas doof aus der Wäsche und ich habe einen Grund noch ein neues zu nähen. Und ein blaues solls auch noch geben.




 
Dann habe ich erstmal mit einer Tasche mit Klettverschluss weiter gemacht. Ursprünglich wollte ich erst ein Motiv auf ein T-Shirt aufnähen. Dann habe ich mich erstmal für eine Tasche entschieden, weil ich nicht weiß, wie gut das T-Shirt dann waschbar wäre. Das hat viel Spaß gemacht, das Schnittmuster habe ich mit einfach im Stoffgeschäft besorgt. Zuerst hatte ich ein bisschen Angst, dass die draufgenähten Stofftotoros nicht gut halten, weil sich der Stoff aufribbelt. Aber bisher hat die Tasche schon einmal kräftig mit der Handwaschen überlebt.
Wenn ich jetzt also mal nicht den Laptop mitschleppen muss, bin ich mit Totoro-Tasche unterwegs. Und riesengroß ist sie auch noch geworden, obwohl sie nicht danach aussieht; also tip top zum schwimmen gehen (zwei große Handtücher und noch ein bisschen Kram passen rein).

Sonntag, 2. September 2012

Bento # 16

Für dieses Bento habe ich Reisbällchen mit Umeboshi, Rettich und Edamame gefüllt. Die Lücken habe ich mit Edamame aufgefüllt. Dazu gab es einen "vegetable pie" mit Blätterteig (das Rezept habe ich von nekochan bekommen; Vielen, vielen Dank!!!), aus der restlichen Füllung habe ich Gemüsebällchen gebraten. Schließlich gab es noch Reiskuchen und Äpfel.
In der Uni gabs große Augen. :-)


Na sowas, ein Adward für mich :-)

Da ist man mal ein paar Wochen (oder Monate ...öhöm) nicht auf dem eigenen Blog gewesen und da erwartet einen doch eine richtig schöne Überraschung:

Vielen, vielen Dank für den "Liebster Blog-Adward" liebe Bakeneko. Darüber habe ich mich sehr gefreut.


„ … Sinn und Zweck dieses Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen.
Es ist schwer, sich in der Unmenge von Webblogs hervorzuheben und zu etablieren. Eine

Freitag, 8. Juni 2012

Leckere Mushi-pan und ihre Variationen

Der Monat ist rum, also heißt es wieder einen neuen Eintrag schreiben. Dieses Mal möchte ich über gedämpfte japanische Kuchen namens Mushi-pan schreiben. Sie sind sehr einfach zu machen; Rezepte findet ihr zur Genüge im Internet. 



Mushi-pan werden im Gegensatz zu unseren normalen Muffins gedämpft. Sie haben nur eine kurze Garzeit von etwa 5 Minuten und sind gerade in den kleinen Silikonformen ideal fürs Bento. Man kann sie auch in der Mikrowelle zubereiten, dann werden sie aber von der Konsistenz härter und sind nicht so fluffig weich. Außerdem gehen sie dann nicht so schön auf, wie man auf dem Foto unten ganz gut sieht.





in Papierförmchen: in der Mikrowelle gegart/
in Silikonformen: gedämpft.

mit Buttercreme und Früchten
Leider komme ich selten dazu meine Mushi-pan selber zu essen: Denn ich bin auf die Idee gekommen, dass man sie wunderbar verschenken kann. Dazu kann man sie zwar nicht mit Buttercreme oben drauf machen, aber man kann sie füllen oder andere leckere Dinge in den Teig rühren. Ich habe Yoghurt, Marzipan, Nüsse, Matcha, schwarze Johannisbeeren, Jostabeerenmarmelade, Schokostreusel, Nutella, Äpfel, Zimt, Kirschen, Frischkäse, Kakao, Rosinen..... dafür verwendet.




Schoko-Nuss-Kirsch-Mushi-pans
Diese Schoko-Nuss-Kirsch-Mushi-pans haben mit dem Originalrezept nicht mehr viel zu tun. Sie bestehen im Wesentlichen aus gemahlenen Nüssen, Kakao, Eiern und gehackten Kirschen. Mehl kommt gar nicht mehr rein. Ich liebe sie einfach, obwohl sie ziemliche Dickmacher sind. Da sie für ein Buffet in der Uni gedacht waren, habe ich sie oben mit Kirschen und Mandeln dekoriert. Einige Kirschen sind beim Dämpfen leider abgefallen, weil der Teig so stark aufgegangen ist. Um das zu verhindern müsste man sie zwei Mal dämfen und zwischen durch abkühlen lassen. Diese Variante braucht übrigens viel länger zum garen: Obwohl ich v. a. Mini-Silikonformen benutze, dauert es 10-15 Minuten, bis sie gar sind.