Donnerstag, 17. November 2011

Bento # 12

Diese Bento war das schnellst, was ich bis jetzt gemacht habe und es gefällt mir sehr gut, weil es so farbig ist. Ich hatte am Abend keine Lust noch in der Küche zu stehen und zu kochen, also habe ich am nächsten Morgen schnell was zusammen gebastelt. Also schnell zwei Brote geschmiert, während das Ei fürs Tamagoyaki in der Pfanne gebrutzelt hat. Äpfel und Möhren schnibbeln und die Feige halbieren. Ei aufrollen und ein farblich passendes Rittersport Mini aussuchen. Schnell alles in die Box puzzeln. Hat 10 Minuten gedauert und war super lecker. 

Montag, 14. November 2011

Der Geburtstagskuchen

Letztes Wochenende habe ich einen Geburtstagskuchen gebacken. Wenn man schöne Charabentos machen kann, dachte ich, dann muss das auch mit Kuchen gehen. Als ich alle Zutaten und die Vorlage zusammengesucht hatte, habe ich angefangen.
Es war das erste Mal, dass ich mein Möhren-Nuss-Kuchen in einer Springform gemacht habe, aber ich brauchte ja eine glatte Oberfläche. Da hat mir der Kuchen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, denn er ist zur Mitte hin sehr stark aufgegangen und ich musste erstmal ein gutes Stück oben abschneiden um die Tinkerbell draufzukriegen. Außerdem wollte der Kuchen einfach nicht gar werden und ich habe ihn 40 Minuten länger im Ofen gelassen. 
Als der Kuchen kalt war, habe ich ihn mit Schokolade bestrichen und in die weiche Schokolade die Marzipansilhouette und den Feenstaub (Kokosflocken und Zuckerperlen) gelegt. Da das Marzipan an einigen Stellen gerissen war, musste ich diese erst ausbessern. Dann habe ich die Figur mit Schokolade bemalt. Eigentlich wollte ich das grün mit Matcha färben, aber das habe ich in meiner Studentenbude vergessen. Also habe ich Lebensmittelfarbe gekauft. Dumm nur, dass die wasserlöslich war, d. h. die Schokolade ist hart geworden. Allerdings habe ich dann eine super Modeliermasse bekommen und damit ließ sich das Kleid und die Schuhe gut formen. 
Wirklich lange hat das Gesicht gedauert. Eine halbe Ewigkeit habe ich da mit Messer und Zahnstocher rumgefummelt. Der Blick ist zwar immer noch leicht stechend, aber Tinkerbell ist ja auch eine Fee... Auf der Feier haben wir dann noch Wunderkerzen in den Kuchen gesteckt und dann angezündet. Das sah schon nicht schlecht aus.
Irgendwie schaffe ich es nie, den Kuchen mal für mich selbst zu machen, auch wenn er nicht schwer zu machen ist. Die letzten fünf Kuchen habe ich entweder verschenkt oder für einen guten Zweck gebacken. Demnächst werde ich mal probieren Mushi pan mit dem Rezept zu machen. Mal sehen, ob das mit den rohen Möhren und der kurzen Garzeit funktioniert.

Dienstag, 8. November 2011

Bento # 11

Das war ein sehr leckeres Bento, auch wenn es nach nichts aussieht. Zu Couscous esse ich meist ein Gemüse, dass zwar immer sehr verkocht aussieht aber super lecker ist. Es kommen Tomaten, Möhren, Auberginen, Zucchini und Kürbis hinein. Aber das eigentlich wichtige sind die Gewürze: Zimt, Piment und Harissa. Da es sehr würzig ist, ist es auch kalt ein Genuss.

Bento # 10

Dies wieder ein weniger nahrhaftes Bento mit viel Gemüse und Obst. Dazu habe ich das Ei aus dem anderen Eierformer reingelegt, allerdings hatte ich nur ein Ei in Größe M, daher ist die From nicht so deutlich. Außerdem gabs eine kleine Portion vom besten Nudelsalat der Welt, nach einem Geheimrezept von Herr V's Mutter. Mit schön viel Mandarinen... lecker.

Dienstag, 1. November 2011

Happy Halloween

Das ist mein erstes Bento mit Gesichtern, weil Halloween war. Das ist gar nicht so einfach mit den Noriblättern Gesichter zu legen, weil die Schnipsel nicht so gerne da liegen bleiben, wo man sie hingelegt hat. Aber fürs erste ist es ganz gut geworden, denke ich.
Den Reis habe ich mit schwarzem geröstetem Sesam gemischt um ihn geschmackvoller zu machen. Auf den Reis habe ich dann zwei Radischen-Geister gelegt und ein in ein Stück Kürbis geschnitztes Kürbisgesicht. Farblich passend dazu gab es gebratene Möhren und Edamame (das sind junge, grüne Sojabohnen, die leicht nussig schmecken). Auf das Möhrenbett habe ich dann ein Zombi-Ei gelegt. Es ist nicht ganz so (regelmäßig) grün geworden, wie ich es gehofft hatte. Aber es gefällt mir trotzdem. Dann habe einen Mund und Augen reingeschnitzt. Für die Pupillen habe ich schwarzen Sesam genommen, für die Zähne Mandelstücke und für die Zunge ein Stück Radischenschale. Eigentlich wollte ich noch ein bischen Blut machen, aber ich mag kein Ketchup. Nachher ist mir Tomatenmark eingefallen; mal sehen, wann ich es ausprobieren kann. Zum Nachtisch gab es dann noch ein ein Stück madiges Fleisch in dem grünen Silikoncup; nein Scherz beiseite, es war ein rot-braunes Kyung Dan, dass mit Castera bepudert war (ich bin im Moment wirklich scharf auf diese Kyung Dan, die sind so lecker).
Leider ist an diesem Tag eine Vorlesung ausgefallen, sodass ich es nicht in der Uni essen konnte. Die Gesichter hätte ich gerne gesehen... :-D