Sonntag, 16. Oktober 2011

Einkaufen in Düsseldorf 2 - am Japantag 2011

Mein Freund Herr V und ich hatten relativ spontan geplant am Samstag nach Düsseldorf zum Einkaufen zu fahren. Was ich bis kurz vorher nicht wusste: Es war Japantag. Ich weiß nicht, warum der dieses Jahr so spät war (vielleicht wegen dem Erdbeben), aber es durchkreuzte meine Pläne einen entspannten Tag zu verbringen, durch die japanischen Läden zu schlendern, ein paar Fotos für meinen Blog zu machen und Herr V ins Naniwa zu schleifen, um Nudelsuppe zu essen. Das hatte er mir nämlich vor einiger Zeit versprochen.


Es fing schon gut an, als wir in den Zug nach Düsseldorf gestiegen sind, denn er war bis auf den letzten Stehplatz voll. In Düsseldorf angekommen sind wir schnell aus den Zug raus, um zügig unsere Einkäufe zu erledigen. 
In Ho's Supermarkt war es zum Glück ziemlich leer und wir konnten ganz entspannt unsere Sachen einkaufen. Ich bin schon lange nicht mehr da gewesen und war positiv überrascht, dass sich der Laden vergrößert hat und nur übersichtlicher geworden ist. Außerdem ist dort jetzt eine kleine Bäckerei/Café angeschlossen, in dem ich fies aussehende grüne Bällchen mit Mungbohnenfüllung, deren Namen ich  leider vergessen habe (vielleicht weiß ja jemand, wie sich das nennt), gekauft habe:
Ho's Supermarkt: Taro Mochi, Miso, Shichimi Togarashi (jap, 7-Gewürzepulver), Erdnuss Mochi und besagte grüne "Dinger"

Jetzt ging es ab ins Getümmel, ich wollte nämlich zum OCS-Store um die Stäbchen zu kaufen, die ich beim letzten Einkauf nicht gekauft hatte. Völlig unerwartet gab es sie noch, ebenso wie die Sandwichcutter und das andere Zubehör. Ich habe mich gar nicht weiter in Laden umgesehen, weil es so voll war, und bin direkt zur Kasse marschiert (lange Schlange...).
OCS-Store: rote Usagi-Schüssel und Stäbchen passend zu der Stäbchen-Hülle und der Dose, Würstchen-Cutter und Sandwichcutter
Ich bin gespannt wie der Würstchen-Schneider funktioniert, denn ich habe bisher nur schlimme Berichte gehört. Ich werde es mal mit "Würstchen in zarter Eigenhaut" testen und dann hier berichten.

Weiter gings zum Waraku, dem Onigiri-Geschäft. Es war kurz nach 13:00 Uhr und die Theke sah ziemlich ausgeräubert aus. Ich habe für uns noch zwei Reisbällchen ergattern können: Aubergine mit scharfem Miso und Chicken Teriyaki. Herr V wollte nämlich mal probieren, wie das so schmeckt und hat ganz mutig in letzteres gebissen. Fazit: Reisbällchen mit der richtigen Füllung findet er gut, Nori aber nicht. Das schmeckt ihm zu sehr nach Meer. 

Anschließend haben wir noch kurz beim Naniwa vorbei geschaut, aber die Schlange war wie erwartet so lang, dass wir direkt wieder umgedreht sind. Dann noch schnell in den Dae-Yang. Ich bin los geflitzt, (soweit es die Menschenmassen zugelassen haben) meine zwei Teile holen und ab an der Kasse anstellen, deren Schlange bis ans Ende des Ladens reichte. Ich habe nur dummerweise den Tofu vergessen und Fotos für meinen Dae Yang-Testbericht habe ich natürlich nicht gemacht. An der Kasse gab es noch diese kleinen Mochi, eine gute Entscheidung die zu kaufen (mehr dazu im meinem Mochi-Bericht, der bald kommt).
Tamagoyaki-Pfanne, Bambuskorb zum Dämpfen und Mini-Mochi.

Endlich hatte ich alles, was ich brauchte, also sind wir ganz entspannt Richtung Innenstadt geschlendert und haben gesehen, dass die Mitarbeiter vom Shochiku vor ihrem Geschäft das begehrte Meloneneis und andere Sorten verkauft haben. Wir haben im Dae Yang kein Eis gekauft, wie die vielen anderen, wegen der sehr langen Kassenschlange. Dort haben wir dann ganz entspannt unser Eis (Herr V hat Melone genommen und ich ein Taiyaki mit Vanilleeis und Anko gefüllt, hmmmm) gekauft, denn hier war nichts los.


Noch ein kleines Wort zum Japantag: Prinzipiell finde ich, dass der Japantag eine gute Idee ist. Aber mir persönlich ist es immer viel zu voll, auch wenn es interessant ist, sich all die Cosplayer anzusehen. Aber um die "Festmeile" am Rhein mache ich seit ich 2009 extra deswegen dorthin gefahren bin einen großen Bogen. Es ist so voll, dass man kaum zu den wenigen Ständen durchkommen kann und das Essen ist sehr teuer bei winzigen Portionen. Außerdem ist die ganze Veranstaltung (Zahl der Stände) dort kleiner als die Kirmes in dem Städtchen, aus dem ich komme. Wenn ich mir vorstelle, dass dort hunderttausende Menschen hinkommen würden.... Da bleibe ich lieber weg.

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